FAQ Ausbildung

Hier beantworten wir die fünfundvierzig am häufigsten gestellten Fragen zu unserer Ausbildung. 
Ihre sechsundvierzigste Frage stellen Sie bitte per E-Mail oder telefonisch.

 

1. Konzept

1.1. Welche Ausbildung(en) bietet Ihr Institut an?
1.2.
 
Ich lebe / arbeite in den neuen Bundesländern.
Wie kann ich die Ausbildung an der BFA organisieren?
1.3. Was zeichnet Ihr Institut im Besonderen aus?
1.4. Wie lässt sich der theoretische Hintergrund Ihres Institutes kennzeichnen?
 

2. Allgemeine Fragen zur Organisation

2.1. Wann beginnen die Kurse?
2.2.
 
Gibt es ein Informationsgespräch? 
Wenn ja: In welcher Form?
2.3. Wie viele BewerberInnen gibt es pro Durchgang im Schnitt?
2.4. Wie viele TeilnehmerInnen sind durchschnittlich in einem Ausbildungskurs?
2.5. Muss ich mich zu Beginn der Ausbildung auf 3 oder 5 Jahre festlegen?
2.6. Wo und wann finden die Theorieveranstaltungen in der Regel statt?
2.7.
 
Gibt es einen festgelegten Kurstag? 
Sind die Veranstaltungen tagsüber, am Abend, bevorzugt an den Wochenenden?
2.8. Werden mir Weiterbildungsveranstaltungen, die ich bereits absolviert habe, anerkannt?
2.9. Werden mir die absolvierten Ausbildungsbausteine anerkannt, wenn ich zu einem anderen Institut wechsele?
2.10. Wie kompliziert / unkompliziert ist es, die Ausbildung nach einem Wohnortwechsel fortzusetzen?
2.11.
 
Kann ich die Ausbildung unterbrechen (Schwangerschaft, Krankheit etc.)?
Muss diese Pause begründet werden?
2.12. Existiert eine Fachbibliothek und wie ist diese organisiert?
2.13. Gibt es an Ihrer Akademie einen eigenen Rückzugsbereich für die TeilnehmerInnen?
2.14. Wie kann ich mich über das Curriculum Ihres Instituts informieren?
2.15. Nach welchen Kriterien werden in Ihrem Ausbildungsinstitut die DozentenInnen ausgewählt?
2.16. Bin ich während der Ausbildung versichert?
2.17. Kann ich den Ausbildungsvertrag vorzeitig kündigen? Wie sind die Kündigungsfristen?
 

3. Auswahlverfahren

3.1. Wie läuft die Bewerbungsrunde ab?
3.2. Gibt es Einzel-Vorstellungsgespräche?
3.3. Nach welchen Kriterien wird ausgewählt?
 

4. Kosten

4.1. Ist das Bewerbungsgespräch gebührenpflichtig?
4.2. Wie viel kostet die Ausbildung?
4.3. Wie viel kostet eine Supervisionsstunde (Gruppe/Einzel)? Wie viel kostet die Selbsterfahrung?
4.4. Wie sind die Zahlungsmodalitäten?
4.5. Welche Möglichkeiten der Finanzierung der Ausbildung an der BFA gibt es?
 

5. Refinanzierung

5.
 
Bekomme ich für die Patientenbehandlung ein Honorar? 
(Wenn ja: Wie viel davon wird vom  Ausbildungsinstitut einbehalten?)
 

6. Praktische Tätigkeit

6.1. Wird mir eine bereits absolvierte Praktikumszeit vor Ausbildungsbeginn anerkannt?
6.2. Kann ich bereits vor Beginn des Theoriecurriculums mit der Praktischen Tätigkeit in einer Klinik beginnen?
6.3. Mit wie vielen Kliniken kooperiert das Ausbildungsinstitut und mit welchen?
6.4. Bezahlen diese Kliniken eine Praktikumsvergütung, wenn ja, welche?
6.5.
 
Ich bin bereits in einer Klinik tätig, die mit dem Ausbildungsinstitut keinen Kooperationsvertrag hat. 
Kann mir diese Zeit anerkannt werden?
6.6. Kann ich die Praktische Tätigkeit auch im Ausland absolvieren?
 

 

7. Praktische Ausbildung

7.1. Wo und wann kann ich Patienten behandeln?
 

8. Selbsterfahrung / Supervision

8.1. In welcher Form findet die Selbsterfahrung statt?
8.2. In welcher Form findet die Supervision statt?
8.3. Kann ich für meine Fallsupervision auch eine(n) SupervisorIn wählen, der an einem anderen Institut als SupervisorIn arbeitet?
8.4. In welcher Form wird das ergänzende Studium (freie Spitze mit 930 Stunden) abgeleistet?
 

9. Ausblick

9. Ausblick
 

1. Konzept

1.1. Welche Ausbildung bietet Ihr Institut an?  
  •  
Ausbildung zur (zum) Psychologischen Psychotherapeutin (en), Vertiefungsgebiet Verhaltentherapie für Erwachsene
  •  
Ergänzungsqualifikation Gruppenverfahren VT
  •  
Ergänzungsqualifikation für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in VT
 
1.2. Ich lebe in den neuen Bundesländern. 
Wie kann ich meine Ausbildung an der BFA organisieren?
 
  •  
Wir konnten die Theorie- und Selbsterfahrungswochenenden auf durchschnittlich 10 Theoriewochenenden pro Jahr sowie insgesamt 6 Selbsterfahrungswochenenden reduzieren, um Ihren organisatorischen Aufwand so gering wie möglich zu halten.
  •  
Für die praktische Tätigkeit unterhalten wir in Berlin und den umliegenden Bundesländern ein Netz von Kooperationspartnern. Da wir im Rahmen der praktischen Ausbildung auch mit externen Lehrpraxen zusammenarbeiten bzw. weitere Lehrpraxen anerkennen können, haben Sie in der Regel kurze Wege.
 
1.3. Was zeichnet Ihr Institut im Besonderen aus?  
  •  
Der Praxisbezug: Die überwiegende Mehrheit der AusbilderInnen arbeiten als niedergelassene PsychotherapeutInnen und vermitteln ihr Wissen praxisorientiert bzw. stellen ihren eigenen Stil dar. In unseren Seminaren arbeiten wir viel in Kleingruppen, üben Techniken und Methoden ein.
  •  
Wir bereiten auf die Berufstätigkeit vor mit Seminaren zur Niederlassung, rechtlichem und betriebswirtschaftlichem Know How sowie zur Berufsordnung.
  •  
Die Institutsleiter sind selbst Delegierte der Berliner Psychotherapeutenkammer bzw. Landesvorstände eines Berufsverbandes und vertreten dort die Interessen der PiA´s.
  •  
An den Ausbildungslehrgängen nehmen häufig auch bereits approbierte KollegInnen teil, die die Fachkunde in Verhaltenstherapie erwerben. Der daraus entstehende lebendige Austausch zwischen den jungen KollegInnen mit ihrem Wissen über Theorie, Methodik und neuen Trends in der Psychotherapie einerseits und der Berufserfahrung älterer KollegInnen andererseits schafft eine wohlwollende und kreative Atmosphäre, die von allen geschätzt wird.
  •  
Wir nutzen in hohem Maße neue Medien sowie technische Innovationen.
Beispiele: Sie erhalten von uns keine Schlüssel mehr sondern individuell programmierte Chips, die den Zugang zu allen relevanten Räumen der Akademie ermöglichen. 
Die Reservierung der Räume in der Ambulanz für die praktische Ausbildung erfolgt online von zuhause aus. Ebenso können die handouts der Seminare schon vorab aus dem Teilnehmerbereich herunter geladen werden.
  •  
Die Mitbestimmung: Sie evaluieren alle Veranstaltungen und geben somit ein Votum ab sowohl zur Auswahl der AusbilderInnen als auch zu den Inhalten / Didaktik. Wir entwickeln die Ausbildungsinhalte ständig weiter und berücksichtigen dabei das Votum der TeilnehmerInnen.
  •  
Fit für die Berufsfelder der Zukunft: unser Gesundheitssystem entwickelt sich in Richtung vernetzter Strukturen; der demographische Wandel in Verbindung mit der Begrenztheit finanzieller Ressourcen stellt uns vor neue Herausforderungen. Wir tragen dem Rechnung, indem wir etwa Modelle von Berufsausübungsgemeinschaften näher bringen. Ebenso legen wir Wert auf die Vermittlung von psychotherapeutischem Fachwissen auch für traditionell ärztlich dominierte Bereiche wie etwa der Behandlung chronischer Schmerzsyndrome.
  •  
Der Prüfungscoach: Im Vorfeld der Approbationsprüfung stellen wir jedem/r AusbldungsteilnehmerIn einen persönlichen Prüfungscoach zur Seite. Diese(r) hilft beim gesamten Prüfungsablauf, d. h. bei der Zusammenstellung aller Unterlagen für die Approbationsbehörde bis zur Entgegennahme der Approbationsurkunde.
 
1.4. Wie lässt sich der „theoretische Hintergrund“ Ihres Institutes kennzeichnen?  
  •  
Wir vermitteln einen integrativen Ansatz insofern, als dass wir neue Erkenntnisse aus der Psychotherapieforschung in die Verhaltenstherapie mit einfliessen lassen und die entsprechenden Methoden und Techniken in verhaltenstherapeutische Ätiologiemodelle einbetten. Wir lehren natürlich das gesamte Spektrum der Verhaltenstherapie, bieten zusätzlich aber auch Seminare etwa zu den psychodynamischen Verfahren an, den humanistischen Verfahren, der Schematherapei, der psychotherapeutischen Behandlung sexueller Störungen, der Körperpsychotherapie und anderen. Der Beziehungsebene zwischen TherapeutIn und PatientIn kommt eine zentrale Bedeutung zu.
 

2. Allgemeine Fragen zur Organisation

 
2.1. Wann beginnen die Kurse?  
  •  
Die Kurse beginnen in der Regel im Januar sowie im September eines Jahres. Das Psychiatriepraktikum kann nach Absprache vorgezogen werden.
 
2.2 Gibt es ein Informationsgespräch? Wenn ja: In welcher Form?  
  •  
Wir ziehen das persönliche Gespräch einer allgemeinen Informationsveranstaltung vor. Ihre ersten Fragen beantworten wir direkt am Telefon oder per E-mail. Für weitergehende Fragen laden wir auch gern zu uns ein. Wenn Sie die Akademie schon einmal (unverbindlich ) kennenlernen wollen, sagen Sie vorher Bescheid und kommen vorbei.
 
2.3. Wie viele BewerberInnen gibt es pro Durchgang im Schnitt?  
  •  
Es gibt in der Regel deutlich mehr BewerberInnen als Ausbildungsplätze. Wir setzen keine Bewerbungsfristen, sondern entscheiden über die Vergabe der Ausbildungsplätze in der Reihenfolge des Bewerbungseingangs. Ihre frühzeitige Bewerbung macht Sinn, wenn Sie sich z. B. schon in der Abschlussphase Ihres Studiums einen Ausbildungsplatz sichern möchten. Daher nehmen wir ganzjährig Bewerbungen entgegen.
 
2.4. Wie viele TeilnehmerInnen sind durchschnittlich in einem Ausbildungskurs?  
  •  
Durchschnittlich sind etwa 18 TeilnehmerInnen in einem Kurs.
 
2.5. Muss ich mich zu Beginn der Ausbildung auf 3 oder 5 Jahre festlegen?  
  •  
Nein. Die Ausbildung ist formal auf 3 Jahre konzipiert, da es bestimmte Fördermöglichkeiten nur bei einer Vollzeitausbildung gibt. Die TeilnehmerInnen entscheiden aber anhand ihrer eigenen Planung selbst, wie viel Zeit sie für die Ausbildung benötigen. Es gibt einen Erfahrungswert: die durchschnittliche Ausbildungsdauer in den Berliner VT-Instituten beträgt etwa 4 bis 4,5 Jahre. Aber natürlich unterstützen wir Sie, wenn Sie Ihre Ausbildung in 3 Jahren abschließen wollen..
 
2.6. Wo und wann finden die Theorieveranstaltungen in der Regel statt?  
  •  
Die Theorieveranstaltungen finden in den Räumen der Akademie in der Schloßstraße 107/108 in Berlin Steglitz statt von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr, dies sind pro Tag 10 Unterrichtseinheiten.
 
2.7. Gibt es einen festgelegten Kurstag? Sind die Veranstaltungen tagsüber, am Abend, bevorzugt an den Wochenenden?  
  •  
Als feste Kurstage haben sich die Samstage und Sonntage bewährt zu den oben genannten Zeiten, damit Sie in der Woche die Psychiatriepraktika ableisten bzw. ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen können. In den Ferien- bzw. Urlaubszeiten sowie rund um Feiertage finden in der Regel keine Seminare statt.
 
2.8. Werden mir Weiterbildungsveranstaltungen, die ich bereits absolviert habe, anerkannt?  
  •  
Jawohl, so weit es die im Psychotherapeutengesetz festgelegten Vorgaben erlauben.
 
2.9. Werden mir die absolvierten Ausbildungsbausteine anerkannt, wenn ich zu einem anderen Institut wechsle?  
  •  
Es gibt relativ häufig Wechsel von anderen Instituten hin zur Berliner FortbildungsAkademie. Wir schauen uns dann die dort schon absolvierten Ausbildungsteile an und vereinbaren ein Paket für die bei uns noch zu erbringenden Leistungen bis zur Approbationsprüfung. So gestaltet sich der Wechsel in aller Regel unproblematisch. Bei einem Wechsel zu einem anderen Institut dokumentieren bzw. bescheinigen wir die bereits bei uns absolvierten Ausbildungsteile und unterstützen Sie für einen reibungslosen Ablauf.
 
2.10. Wie kompliziert / unkompliziert ist es, die Ausbildung nach einem Wohnortwechsel fortzusetzen?  
  •  
Das Psychotherapeutengesetz bzw. die Ausbildungs- und Prüfungsordnung hat Normen gesetzt, die deutschlandweit verbindlich sind. Damit ist die Möglichkeit eirner modularen Ausbildung an verschiedenen Instituten verankert, wie die BFA dies ja auch schon umsetzt. Natürlich dürfen wir nicht in Entscheidungsbefugnisse anderer Institute eingreifen, können jedoch den Wechsel über eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Nachfolgeinstitut erleichtern.
 
2.11. Kann ich die Ausbildung unterbrechen (Schwangerschaft, Krankheit etc.)? Muss diese Pause begründet werden?  
  •  
Unterbrechungen - aus welchen Gründen auch immer - sind selbstverständlich möglich. Die Theorieseminare können dann in anderen Lehrgängen nachgeholt werden, es entstehen dafür keine zusätzlichen Kosten.
 
2.12. Existiert eine Fachbibliothek und wie ist diese organisiert?  
  •  
Ganz einfach: Die Bibliothek befindet sich im PiA-Bereich, die TeilnehmerInnen bedienen sich selbst. Durch das Präsenzprinzip gibt es keine Voranmeldung, Ausleihfristen oder Wartezeiten. 
Das Verzeichnis der vorhandenen Bücher und Tests finden Sie im Teilnehmerbereich unserer homepage.
Der Bestand wird ständig aktualisiert und Sie können Vorschläge für neue Bücher einbringen.
 
2.13. Gibt es an Ihrer Akademie einen eigenen Rückzugsbereich für die TeilnehmerInnen?  
  •  
Und ob! Das Dachgeschoss, direkt über der Ambulanz, ist ausschließlich PiA-Bereich. Dort finden Sie großzügige Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten, können konzentriert arbeiten oder sich ungestört austauschen. Die Ausstattung: PC-Arbeitsplätze mit Netzwerkanschluss / WLAN sowie die Bibliothek zur freien Verfügung.
   
2.14. Wie kann ich mich über das Curriculum Ihres Instituts informieren?  
  •  
www.b-f-a.de, weitergehende Fragen beantworten wir per E-Mail oder telefonisch.
 
2.15. Nach welchen Kriterien werden in Ihrem Ausbildungsinstitut die DozentenInnen ausgewählt?  
  •  
Die Auswahl der DozentenInnen erfolgt neben formalen Kriterien vor allem nach deren Fähigkeit, Lerninhalte lebendig und praxisnah zu vermitteln. Sie evaluieren jedes Seminar nach den Standards der Psychotherapeutenkammer und nehmen somit Einfluss auf die Auswahl der DozentenInnen.
 
2.16. Bin ich während der Ausbildung versichert?  
  •  
Es gelten die gesetzlichen Regelungen. Für die Phase Ihrer praktischen Ausbildung schließen Sie eine Berufshaftpflichtversicherung ab, wir nennen Ihnen günstige (PIA-)Tarife.
 
2.17. Kann ich den Ausbildungsvertrag vorzeitig kündigen? Wie sind die Kündigungsfristen?  
  •  
Jawohl, der Ausbildungsvertrag kann mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist vorzeitig gekündigt werden, jeweils zum 01.07. und zum 31.12. eines Jahres.
 

3. Auswahlverfahren

 
3.1. Wie läuft die Bewerbungsrunde ab?  
  •  
Wir verzichten auf Bewerbungsfristen und Zulassungsseminare, sondern entscheiden über die Vergabe von Ausbildungsplätzen in der Reihenfolge der Bewerbungseingänge. Falls diese FAQ-Liste noch Fragen offen lässt, können Sie zunächst telefonisch oder per E-Mail Details erfragen, die für Ihre Bewerbung relevant sind. Daraufhin erfolgt die formlose online-Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Belege über die Prüfungsfächer und gegebenenfalls Studieninhalte). Wenn die formalen Voraussetzungen für die Psychotherapieausbildung erfüllt sind, laden wir Sie zu uns ein und führen das Bewerbungsgespräch. Am Ende des Gesprächs teilen wir Ihnen mit, ob wir Ihnen einen Ausbildungsplatz anbieten.
 
3.2. Gibt es Einzel-Vorstellungsgespräche?  
  •  
Ausschließlich. Die Vorstellungsgespräche finden nur zwischen Ihnen und der Ausbildungsleitung, in der Regel Herrn Conrads, statt.
 
3.3. Nach welchen Kriterien wird ausgewählt?  
  •  
Zunächst überprüfen wir die formalen Eingangsvoraussetzungen für die Psychotherapieausbildung. Wenn diese nicht eindeutig sind z.B. bei ausländischen Studienabschlüssen, helfen wir bei der Klärung. Damit entsteht Planungssicherheit für beide Seiten.
Entscheidend für uns ist die persönliche Eignung für den Beruf, abzulesen an Persönlichkeitsmerkmalen wie etwa der Fähigkeit der Selbstreflektion, Empathie und Einfühlungsvermögen. Es zählt aber auch der Neugierde auf zunächst fremde Erlebniswelten verbunden mit dem Wunsch zu helfen sowie praktische Erfahrungen.
Von untergeordnetem Interesse für uns sind dagegen die Abschlussnoten aus dem Studium.
 

4. Kosten

4.1. Ist das Bewerbungsgespräch gebührenpflichtig?  
  •  
Die Gebühr für das Bewerbungsgespräch beträgt € 50,-. Es entstehen keine weiteren Kosten – auch dann nicht, wenn Teilnehmer sich bei uns mehrmals bewerben oder es weitere Nachfragen gibt.
 
4.2. Wie viel kostet die Ausbildung?  
Gebühren:  
(Theorie, Selbsterfahrung, Betreuung und Organisation)
12.900,00 €
Kosten:  
für Einzel- und Gruppensupervision
ca. 6.240,00 €
Gesamtkosten:  
 
ca. 19.140,00 €
Einnahmen:  

aus psychotherapeutischen Behandlungen

exemplarisch für 650 Behandlungsstunden à 40,00 € zzgl. Probatorik

ca. 28.000,00 €
Überschuss:  
 
ca. 8.860,00 €
 
 
 
 
4.3. Wie viel kostet die Supervision?  
  •  
Für die Einzelsupervisionsstunde beträgt das Honorar zwischen € 75,- und € 80,-, für die Gruppensupervisionsstunde in der Regel € 20,-.
Die Kosten für die Selbsterfahrung sind in der Grundgebühr enthalten.
 
4.4. Wie sind die Zahlungsmodalitäten?  
  •  
Üblicherweise werden die Teilnahmegebühren quartalsweise entrichtet, auf Wunsch vereinbaren wir aber auch andere Zahlungsmodalitäten.
 
4.5. Welche Möglichkeiten der Finanzierung der Ausbildung an der BFA gibt es?  
  •  
Ausführliche Erläuterungen zu möglichen Finanzierungen der Ausbildung an der BFA finden Sie hier.
 

5. Refinanzierung

5. Bekomme ich für die Patientenbehandlung ein Honorar? (Wenn ja: Wie viel davon wird vom Ausbildungsinstitut einbehalten?)  
  •  

Sie erhalten zur Zeit ein Honorar von € 40,- für die genehmigten Therapiestunden. Dieses Honorar kann jedoch in der Zukunft je nach Verhandlungsergebnis zwischen den Krankenkassen und der Arbeitsgemeinschaft aller Berliner Ausbildungsinstitute Schwankungen unterliegen. 
Die Kosteneinsparungen, die wir durch intelligente Lösungen (siehe 1.2) erzielen, geben wir direkt an die Sie weiter.
Dies ist der Hintergrund für die Kombination aus niedrigen Grundgebühren und einem hohen Honorarniveau für Ihre Behandlungsstunden.

   

6. Praktische Tätigkeit

6.1. Wird mir eine bereits absolvierte Praktikumszeit vor Ausbildungsbeginn anerkannt?  
  •  

Hier gilt eine für alle Ausbildungsinstitute verbindliche Regel, nach der nur solche Praktikumszeiten anerkannt werden können, die innerhalb des Ausbildungszeitraumes liegen.

Die Berliner FortbildungsAkademie kann jedoch den Ausbildungsbeginn so legen, dass Sie schon im Vorfeld der ersten Theorieseminare mit den Praktika beginnen können und zeitgleich an einem praktikumsbezogenen Kolloquium teilnehmen können. Hier erwerben und vertiefen sie im kleinen Kreis die Kompetenzen für die Absolvierung Ihrer Praktika.
Weiterer Vorteil: Sie haben dann schon zu diesem Zeitpunkt den 'PiA-Status' und die BFA vertritt Ihre Interessen gegenüber der Klinik. Und vor allem: Sie haben schon am Start des Theoriecurriculums den ersten Teil des Psychiatriepraktikums ´geschafft`!

 
6.2. Kann ich bereits vor Beginn des Theoriecurriculums mit der Praktischen Tätigkeit in einer Klinik beginnen?  
  •  
Ja, siehe oben.
Wir können Praktikumszeiten anerkennen, wenn diese durch den Ausbildungsvertrag mit der BFA sowie die gesetzlichen Vorgaben abgedeckt sind.
 
6.3. Mit wie vielen Kliniken kooperiert das Ausbildungsinstitut und mit welchen?  
  •  
Zur Zeit gibt es etwa 80 Kooperationen mit klinischen Einrichtungen für die praktische Tätigkeit, es kommen ständig neue Kooperationen hinzu. Eine (wenn auch nicht immer tagesaktuelle) Liste der Kooperationseinrichtungen finden Sie auf unserer homepage.
 
6.4. Bezahlen diese Kliniken eine Praktikumsvergütung, wenn ja, welche?  
  •  
Die Vergütung der praktischen Tätigkeit für PIA´s ist uns ein zentrales Anliegen, das wir sowohl auf der berufspolitischen Ebene als auch in den Verhandlungen mit den Kooperationspartnern vorantreiben. 
Gerade in jüngster Zeit ist es uns gelungen, Kooperationsverträge für Sie abzuschliessen mit fairen Bedingungen, also auch einer mehr als nur symbolischen Vergütung. 
Bisher konnten wir TeilnehmerInnen, für die die Vergütung der praktischen Tätigkeit eine Voraussetzung für die Psychotherapieausbildung war, auch immer einen entsprechenden Praktikumsplatz vermitteln. 
Da die Rahmenbedingungen für die Praktika häufigen Schwankungen seitens der Kliniken unterliegen, können wir entsprechende Informationen nur zeitnah geben.
 
6.5. Ich bin bereits in einer Klinik tätig, die mit dem Ausbildungsinstitut keinen Kooperationsvertrag hat. Kann mir diese Zeit anerkannt werden?  
  •  
Sobald wir den Kooperationsvertrag mit der Klinik abgeschlossen haben, kann die Zeit ab Datum des Kooperationsvertrages angerechnet werden. Auch dies entspricht den gesetzlichen Vorgaben.
Wir stellen Ihnen frei, ihren Praktikumsplatz entweder aus unserer Liste bestehender Kooperationspartner auszuwählen oder aber sich selbst in Kliniken zu bewerben, die den eigenen Prioritäten entsprechen. Der Kooperationsvertrag mit uns ist dann in aller Regel eine Formalität, sofern die gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind.
 
6.6. Kann ich die Praktische Tätigkeit auch im Ausland absolvieren?  
  •  
Wir betrachten ein Auslandspraktikum als eine wertvolle Erfahrung.
Allerdings sieht das Psychotherapeutengesetz nach der Rechtsauffassung des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales keine Anerkennung ausländischer Praktika vor.
 

7. Praktische Ausbildung

7.1. Wo und ab wann kann ich PatientInnen behandeln?  
  •  
Die praktische Ausbildung erfolgt in der Zentralambulanz der BFA sowie in externen Lehrpraxen, deren Standorte wir u. a. nach den Kriterien unterversorgter Bezirke sowie kurzer Wege für Sie auswählen. Diese Ausbildungsphase beginnt laut Psychotherapeutengesetz nach dem Absolvieren der Hälfte der Gesamtausbildung. Dies sind etwa eineinhalb Jahre.
 

8. Selbsterfahrung / Supervision

8.1. In welcher Form findet die Selbsterfahrung statt?  
  •  
Die Selbsterfahrung findet im Gruppensetting teils extern, teils in den Räumen der BFA statt. Für externe Veranstaltungen können für Sie zusätzliche Kosten für Verpflegung und Anfahrt entstehen. Es gibt immer zwei SelbsterfahrungsleiterInnen, was eine intensive Betreuung in Kleingruppen ermöglicht.
 
8.2. In welcher Form findet die Supervision statt?  
  •  
Auch hier folgen wir dem Psychotherapeutengesetz. Die Supervision hat den Umfang von mindestens 150 Stunden, davon sind mindestens 50 Stunden Einzelsupervision. Jede vierte Behandlungsstunde wird supervidiert. Sie wählen Ihre SupervisorInnen selbst aus, die Sie meist schon von Theorieveranstaltungen her kennen. Im Laufe der praktischen Ausbildung lernen Sie mindestens drei SupervisorInnen kennen.
 
8.3. Kann ich für meine Fallsupervision auch einen SupervisorIn wählen, der an einem anderen Institut als Supervisor arbeitet?  
  •  
Ein großer Teil unserer SupervisorInnen ist auch für andere Institute tätig, wir unterhalten einen regen kollegialen Austausch miteinander. Also: kein Problem.
 
8.4. In welcher Form wird das ergänzende Studium (freie Spitze mit 930 Stunden) abgeleistet?  
  •  
Wir erkennen alle Leistungen an, die Ihren Kompetenzzuwachs fördern und geben Ihnen dazu eine Aufstellung der Kategorien. In aller Regel genügt es schon, Leistungen zu dokumentieren, die Sie im Zuge der Ausbildung sowieso erbringen. Damit haben Sie selbstverständlich auch keine zusätzlichen Kosten.
 

9. Ausblick

9. Ausblick  
  •  

Die Psychotherapieausbildung wird vom Großteil unserer TeilnehmerInnen als eine intensive und prägende Phase ihrer beruflichen Sozialisation erlebt. Aus der Nähe zueinander wachsen kollegiale Bindungen. Es entsteht eine Kultur des Erfahrungsaustauschs und der gegenseitigen Wertschätzung, die zur Freude an unserem Beruf beiträgt